Dunkelmächte im Gender Mainstreaming

von Tania Hagn

Das Thema "Gender Mainstreaming" spaltet heute die Gesellschaft in zwei Teile, die sich nahezu feindlich gegenüber stehen. Tania Hagn ist davon überzeugt, dass diese Teilung einen wahrhaft diabolischen Charakter hat und beiden Seiten schadet. Das Mittel gegen diese Spaltung ist wie so oft Information, gegenseitige Wertschätzung und klärender Dialog.

Was ist Gender Mainstreaming?

Definition Europarat 1998:

Gender Mainstreaming besteht in der (Re-)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung politischer Prozesse mit dem Ziel, eine geschlechterbezogene Sichtweise in alle politischen Konzepte auf allen Ebenen und in alle Phasen durch alle an politischen Entscheidungen beteiligten Akteure und Akteurinnen einzubeziehen“.

Siehe auch: <http://europa.eu/rapid/press-release_IP-96-156_de.htm>

Es handelt sich hier also um eine von der Europäischen Union von Oben nach Unten (Top – Down) per „Dekret“ verordnete totale „Kulturrevolution“, die Alles und Jeden in ein System der polaren Geschlechtlichkeit pressen soll.

In den alternativen Medien und Communities wird dieses zu Recht heftig kritisiert.

Häufig wird jedoch in eigentlich gut fundierten und überzeugenden Interviews und Vorträgen das Gender Mainstreaming mit den Kämpfen um Anerkennung und Respektierung der Menschen, die eben gerade nicht in dieses starre Geschlechterschema passen, gleichgesetzt und ebenfalls in Bausch und Bogen verdammt!


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